Nebelheym Wiki
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Den Namen (und Titel) Dr. Hieronymus M. tragen zwei Personen in der Nebelheymer Geschichte; ein bekannter Musiker, Akkordionist der Band Tales of Nebelheym, und ein angesehener Professor der Universität Landons zur Zeit des Unfriedens.

Tales of Nebelheym[]

Der Musiker Dr. Hieronymus M. hat mit seinem historischen Gegenstück einiges gemeinsam. Auch seine Vergangenheit liegt im Dunklen. Vor der Havarie der Maelstorm existieren keine Aufzeichnungen über ihn. Diese überlebte er gemeinsam mit den anderen Bandmitgliedern und gehörte anschließend zu den Gründungsmitgliedern der Band. Dort spielt er das Akkordion und steuert Hintergrundgesänge bei. Sein wahrer Name ist bis heute unbekannt, genauso ob er tatsächlich einen Doktortitel erwarb.

Der Monstrumologe[]

Sein Geburtsort und das Datum sind vollkommen unbekannt. Auf Formularen machte er stets vollkommen unterschiedliche Angaben. Aufgrund der bekannten Fakten muss er zum Ende des Krieges bereits am Leben gewesen sein. Einige hartnäckige Gerüchte sprechen von einer Herkunft aus ärmlichen Verhältnissen in den damals heruntergekommenen Außenbezirken Osdvals. Er muss jedoch eine gute Schulbildung genossen haben.

Das erste Mal auf sich aufmerksam machte er mit kontroversen Arbeiten zur Kryptozoologie, in denen er dokumentierte Phänomene auf zum Teil obskure Legenden der lokalen Folkore zurückführte. Einige exzentrische Industrielle unterstützten ihn und seine Arbeit in den nächsten Jahren. Als der Geldstrom zu versiegen drohte, benötigte er handfeste Beweise für seine Hypothesen.

Durch andauernde Verhandlungen gelang es ihm, ein Konsortium von Großindustriellen aus verschiedenen Unternehmen der Energiebranche von den Vorteilen einer Forschungsexpedition in die Moore Osdvals zu überzeugen. Er behauptete den sagenumwobenen Blunff finden und einfangen zu können. Die Legende des Blunffs zieht sich seit längerer Zeit durch die Erzählungen in Nebelheym, als das es sich um eine einzelne, natürliche Kreatur handeln konnte. In diesem Zusammenhang wurde mit Wiedergeburt und Verjüngungseffekten spekuliert. Deren Erforschung versprach großes Potential.

Nach mehrwöchiger Suche gelang es 99 NE tatsächlich, entgegen der etablierten Meinung der meisten Wissenschaftler, eine Kreatur einzufangen, deren Erscheinung zumindest mit einigen Geschichten übereinstimmte. Unter großem medialem Interesse wurde sie in einigen Städten zur Schau gestellt. Untersuchungen fanden wenn, dann nur unter Verschluss, statt. Bahnbrechende Erkenntnisse blieben allerdings aus. Der Dr. hatte sich jedoch einen unerschütterlichen Platz unter den Persönlichkeiten der Populärwissenschaften gesichert.

Nachdem der Blunff "zur Erforschung" in ein unbekanntes Labor gebracht wurde, nahm Dr. M. seine Lehrtätigkeit an der Universität Landrons auf. Die von ihm geschaffenen Fakultäten der Kryptozoologie und Monstrumologie erfreuten sich in den darauffolgenden Jahren massiver Beliebtheit. Studiengegenstand waren die verschiedensten paranormalen Wesen, des einen Existenz umstrittener als die des Nächsten.

Mit den Jahren nahm die Popularität und damit die Monetarisierung wieder stetig ab. Entscheidende Entdeckungen und Fortschritte blieben lange aus. Um diese Zeit wandte sich der Dr. der Verschwörungstheorie des "Mr. Shark" zu. Ähnlich zu den Geschehnissen um den Blunff wartete er mit großen Versprechungen auf. Speziell in seinen Vorlesungen ging er stark auf diese Figur ein. Er argumentierte, das zur Prävention und zum Schutz der Bewohner Nebelheyms eine Untersuchung unabdingbar sei.

So brach er erneut zur Erforschungsreise auf. Wie erhofft konnte er tatsächlich wieder allgemeine Aufmerksamkeit damit erregen. Doch finden sollte er diesmal nichts. Während einer Expedition in ein Waldgebiet am Fuß des roten Gebirges verscholl er mit seinem Team. Bis heute schreiben Fanatiker, viele davon seine ehemaligen Studenten, sein Verschwinden dem dunklen Mr. Shark zu.

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