Nebelheym Wiki
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Landrons ist eine Hafenstadt an der Ostküste und die Hauptstadt Nebelheyms.

Geographie[]

Die Stadt liegt an der Mündung des Flusses Ortoris an der östlichen Küste Nebelheyms und erstreckt sich entlang beider Ufer landeinwärts. Die Mündung liegt wiederum an der tief eingeschnittenen, spitz zulaufenden Bucht von Landrons. Südlich des Flusses ist das Land sehr flach. Richtung Norden und flussaufwärts wird es zunehmend hügeliger, mit vereinzelten felsigen Erhebungen. Großflächig wurde diese Beschaffenheit durch verschiedene Bauprojekte auch stark verändert.

Geschichte[]

Bis zur Ankunft der Fremden war sie lediglich eine kleine Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und Umschlagplatz für Fisch und landwirtschaftliche Erzeugnisse aus den umliegenden Ortschaften. Danach setzte die explosionsartige Industrialisierung der Stadt und, von ihr ausgehend, ganz Ost-Nebelheyms ein. Die Bevölkerung nahm im gleichen Maße stark zu, bis sie schließlich größer als in jeder anderen Stadt war. Allgemeiner Wohlstand und Einfluss stiegen auf ein höheres Niveau als in jeder anderen Stadt. Als sich die aufgebauten politischen Spannungen im Schwarzen Krieg entluden, war sie das Zentrum der Autonomiebestrebungen. Der in Landrons sitzende Rat hatte die absolute Kontrolle über die Allianz und ihre Truppen. Nach dem Sieg löste sie Regalsther als Hauptstadt ganz Nebelheyms ab. Während des Unfriedens hatte Landrons massiv mit Verarmung, Slumbildung, Korruption und Verschmutzung zu kämpfen. Diese Themen konnten bis heute jedoch erfolgreich angegangen werden, wenngleich sie nie gänzlich gelöst wurden.

Bevölkerung[]

Landrons ist heute mit Abstand die bevölkerungsreichste Stadt Nebelheyms. Ihre Bewohner gehören allen sozialen Schichten und Strukturen an. Hunderte von Religionen leben nebeneinander. Das Zusammenleben ist heute überwiegend friedlich. Während des Unfriedens sah dies anders aus. Die Stadt wurde zeitweise von Banden und Diebesgilden kontrolliert. Teils gab es brutale Auseinandersetzungen, denen die Stadtverwaltung wenig entgegenzusetzen hatte.

Der Wohnraum der Stadt ist sehr heterogen. In den ärmeren Bezirken überwiegen dicht gebaute Wohnkomplexe, die größtenteils von Fabrikarbeitern bewohnt werden. Die ehemaligen Slums wurden während mehrer Großaktionen nahezu vollständig in Blockwohnanlagen umgebaut. Die Eliten der Stadt haben sich im leicht hügeligen Bereich nord-westlich angesiedelt. Hier herrschen große Herrenhäuser vor, die teilweise von ausgedehnten Grünanlagen und privaten Landeplätzen für Luftschiffe umgeben sind.

Politik[]

Die Stadt wird von einem Stadtrat regiert, der im 7-Jahres-Rhythmus von den Vorstehern und Hauptleuten der Gilden und Gendarmerien gewählt wird. Diesem Rat wiederum steht ein Bürgermeister vor, der Ratsintern zum Anfang der Legislaturperiode bestimmt wird.

Nicht zu verwechseln ist der Stadtrat mit dem großen Rat Nebelheyms, der seinen Sitz ebenfalls in Landrons hat.

Verwaltungstechnisch ist Landrons in Bezirke aufgeteilt. Der Rat bestimmt jährlich einen neuen Bezirksvorsteher aus den Reihen der Gildenvertreter. Aufgrund des weiter andauernden Wachstums verändert sich die Anzahl dieser Bezirke sehr häufig.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[]

Es existieren viele bedeutende Sehenswürdigkeiten. Die älteste ist das Haus des Statthalters, aus dem im Jahre 1 NE die Fremden spurlos verschwunden sind. Es wäre während des Unfriedens beinahe von einem Feuer zerstört worden, konnte jedoch mit geringen Schäden gerettet werden. Andere Bauwerke aus der Zeit vor der Zerrüttung existieren kaum noch.

Weitreichende Berühmtheit genießt auch der Turm des "Warden of the City". Er wurde einige Jahre nach Kriegsende zu unbekanntem Zweck errichtet. Das Gebäude überragt jedes Andere und darf aufgrund von Baufälligkeit nicht betreten werden. Ein spezieller Ausschuss ist in jüngerer Zeit mit der Instandhaltung beauftragt worden.

Die größten und bekanntesten Opern, Theater und Lichtspielhäuser des Landes liegen im Zentrum der Stadt an der sogenannten "Narrow Road". Es werden von ihnen regelmäßig Feste und Maskenbälle organisiert, die stets beliebte Attraktionen darstellen und abertausende von Touristen anziehen.

Von Landrons aus werden auch im großen Stil Luftschiffkreuzfahrten veranstaltet, die eine der bekanntesten Formen der Touristik sind.

Wirtschaft[]

Das Stadtbild wird und wurde überwiegend von den zehntausenden Fabriken und Manufakturen beherrscht, in denen alle erdenklichen Dinge produziert werden. Die bedeutendsten Produktionsgüter sind Luftschiffe, Dampfmaschinen, Werkzeugmaschinen, Eisenbahnen, Kleidung und feinmechanische Erzeugnisse wie Uhren und Messgeräte.

Der Hafen ist der zentrale Umschlagplatz für Meeresfrüchte, Stahl und Eisen, sowie Holzerzeugnisse aus den nördlichen Regionen. Über den großen Güterbahnhof werden Lebensmittel und Industrieprodukte auf dem Landweg ein- und ausgeführt.

Verkehr[]

Landrons ist der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt des Kontinents für Land-, See- und Luftverkehr.

Der Güterverkehr wird zum einen über den Hafen abgewickelt, den Größten in ganz Nebelheym. Im Westen der Stadt befindet sich der Güterbahnhof, der ebenfalls Größter und gleichzeitig Ältester seiner Art ist. In geringerem Maße findet der Transport über Luftschiffe statt, deren Anlegestellen, die "Aschentürme" sowohl im Lufthafen am Fluss, als auch dezentral im ganzen Stadtgebiet verteilt sind.

Der Personenfernverkehr findet im größten Maße über den Nord- und Südbahnhof statt. Aufgrund der Langen Wege zwischen den Bevölkerungszentren, um den Kontinent herum, spielt der Seeweg für Reisen nur eine untergeornete Rolle. Hingegen stellt der Personentransport den weitaus größten Anteil des Luftschiffverkehrs dar. Die Anzahl der Aschentürme hat in den letzten Jahren extrem zugenommen.

Zentrale Personenfortbewegungsmittel innerhalb der Stadt sind vor allem Busse und Straßenbahnen. In den reicheren Schichten ist es zudem zunehmend üblich eigene Dampfkutschen und sogar kleine Luftschiffe zu besitzen.

Bildung[]

Eines der besten, wenn nicht das beste Schulsystem nennt die Stadt ihr Eigen. Die große Universität bietet die Möglichkeit, in jeder noch so exotischen Fachrichtung akademisch zu wirken. Sie bietet beispielsweise die einzigen Fakultäten in Monstrumologie, Kryptozoologie und Horologie.

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