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We're Getting Mutants in the MCU - The Loop

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Den Namen Ma-Tse Tung tragen zwei Personen; ein Musiker, Geiger der Band Tales of Nebelheym und einer der Fremden, die im Jahr 1 NE Nebelheym erreichten.

Tales of Nebelheym

Über den Musiker ist leider äußerst wenig bekannt. Er ist einer der Überlebenden der Havarie der Maelstorm, nach der er die Band mitgründete. Seinen tatsächlichen Namen konnte man während der Untersuchung der Havarie nicht feststellen. Seine Berichte über den historischen Tung, der er nach eigener Aussage selbst ist, haben viel Licht in die Forschung der Fremden gebracht und konnten in weiten Teilen durch andere Quellen bestätigt und untermauert werden. Wie er zu diesen Erkenntnissen gelangen konnte ist nicht klar. Unter Forschern hat er sich zu einem äußerst gefragten Forschungsobjekt entwickelt, weswegen er ihnen stets zu entfliehen versucht. Dabei kommt ihm seine fahrende Tätigkeit als Musiker sehr zugute. Er spielt die Geige und übernimmt Hintergrundgesänge.

Der Fremde

Über die Fremden und ihre Heimat ist noch heute reichlich wenig bekannt. Auch der Musiker Tung hält sich über sie und ebenso seine Kindheit und Jugend bedeckt. Der historische Tung, dessen Vornamen man auch nur durch den gegenwärtigen Musiker erfuhr, gelangte im Jahre 1 NE als sogenannter Aetheronaut in einem hoch entwickelten Luftschiff nach Nebelheym. Die Gruppe traf auf einige Fischer nahe ihres Landeplatzes, die zunächst verängstigt waren. Durch ruhigen und freundlichen Umgang der Fremden konnten sie dennoch Vertrauen aufbauen und wurden in die Provinzhaupstadt gebracht. Zunächst verbrachten sie einige Zeit in verschiedenen Gildenhäusern. Dort teilten sie große Teile ihres Wissens um Technik mit den Leuten. Sogar Pläne und Modelle von Dampfmaschinen wurden gegen Kunst und Handwerksprodukte eingetauscht. Ihr Eintreffen sprach sich in der Stadt und schließlich bis zum Statthalter herum. Dieser lud die Besucher in sein Haus ein und ging zunächst sehr freundlich und zuvorkommend mit ihnen um. Sein Bericht an das Königshaus sorgte dort jedoch für großes Missfallen. Er erhielt den Befehl die Fremden einzusperren, ihr Luftschiff zu verbrennen und jeglichen Einfluss strikt und mit aller Härte zu unterbinden. Die Gruppe der Aetheronauten erfuhr dies von befreundeten Dienern des Statthalters. Sie nutzten den einsetzenden Nebel und flohen aus der Residenz.

An ihrem Luftschiff angekommen gerieten sie scheinbar in einen Streit. Einige von ihnen waren der Ansicht, sie müssten bleiben und Verantwortung für die Technologie und die Veränderungen übernehmen, die sie in dieses Land gebracht haben. Recht schnell müssen sich daraufhin zwei Lager gebildet haben, von denen eines mit dem Luftschiff zurück in ihre Heimat fuhr. Vom Statthalter entsandte Wachen konnten keine Spur der Fremden mehr finden. Die anderen, unter ihnen Tung selbst, verblieben in Nebelheym und versteckten ihre Herkunft. In den folgenden Wochen und Monaten teilten auch sie sich auf. Jeder hatte seine eigenen Vorstellungen, wie mit ihrer Verantwortung umgegangen werden sollte. Den Aussagen des gegenwärtigen Tungs zufolge, lassen sich ihre Spuren lange durch die Geschichte Nebelheyms verfolgen.

Der historische Tung verschrieb sich unter verschiedenen Decknamen der Lehre. Während des Krieges verfasste er Mahnschriften, appelierte an beide Seiten Vernunft walten zu lassen, leider mit sehr geringem Erfolg, wie die Geschichte gezeigt hat. Später bildete er Studienkreise und gehörte zu den ersten Dozenten an der Universität von Landrons. Er versuchte Zeit seines Lebens Fortschritt mit Verantwortung zu lehren und unternahm unzählige Studienreisen in die westlichen Ländereien. Damit trug er maßgeblich zur erfolgreichen Wiedervereinigung Nebelheyms und einem Gefühl der Verbundenheit der Menschen bei. Manche gehen sogar soweit, zu behaupten, die ganze Zeit des Weges wäre seinem Streben zu verdanken.

Seine Spur verliert sich auf einer seiner Studienreisen in die Bergregionen im Nord-Westen. Über seinen genauen Verbleib konnte oder wollte auch sein heutiges Gegenstück keine Angaben machen.

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