Nebelheym Wiki
Advertisement

Den Namen Mr. Ronnie Davis tragen zwei Personen; ein Musiker aus Nebelheym, Mitglied der Band Tales of Nebelheym und ein Luftfahrer der jüngeren Geschichte.

Tales of Nebelheym[]

Über den Musiker ist wenig bekannt, weder woher er stammt, noch wie sein wahrer Name lautet. Man vermutet eine Herkunft jedoch aus dem Südosten Nebelheyms. Da der historische Davis ebenfalls aus dieser Region stammt und er anderenorts nur sehr wenig, und dann eher bei Luft- und Seefahrern bekannt ist, liegt dies Nahe. Er überlebte die Havarie der Maelstorm und schloss sich kurz darauf, wie die anderen Überlebenden des Unglücks, der Band Tales of Nebelheym an. Seitdem spielt er den Bass und übernimmt Backgroundgesänge.

Der Luftfahrer[]

Die historische Person war ein Luftfahrer aus dem Südosten. Er wurde am 17. Januar 189 NE in einem kleinen Bergbauort namens Shuvchewers geboren. Das Gebiet ist seit dem Schwarzen Krieg bis heute eine Tagebauregion, in der Kohle in gewaltigen Mengen gefördert wird. Der Ort existiert mittlerweile nicht mehr, da die Kohlevorkommen unter diesem erschlossen wurden. Dabei wurden die Anwohner umgesiedelt, die Gebäude wurden mit dem umgebenden Erdreich abgebaggert.

Ronnie Davis war der Sohn eines Bergarbeiters und einer Lehrerin. In jungen Jahren besuchte er die Schule im Ort. Er interessierte sich wohl früh für das Zeichnen, einige seiner Zeichnungen wurden in archivierten lokalen Zeitschriften gefunden. Nach Abschluss der Schule und einer Ausbildung zum Elektriker verließ er den Ort zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt. Er kehrte nie wieder dorthin zurück.

Sein nächster bekannter Aufenthaltsort war die Stadt Oarvport, in der er wohl einige Jahre verbracht hatte. Dort heuerte er auf seinen ersten Dampfschiffen als Schiffselektriker und zeitweilen auch Smutje an. Überwiegend waren dies Frachter, die Kurs auf alle möglichen Ziele in Nebelheym nahmen. Er machte sich auf diesen Fahrten einen Namen als Smutje, Moraloffizier und Shantyman, und wurde oft und gern angeheuert.

Im Jahr 220 NE bot sich ihm die Gelegenheit, auf einem Luftschiff namens "Dead Lion" anzuheuern, dass von einem alten Bekannten, Captain Allfread Beanborough geführt wurde. Er nahm das Angebot an. Anfangs war der Plan, einen Express-Kurierdienst zu betreiben, um eilige Pakete und andere Lieferungen schnell über den Luftweg zuzustellen. Es wurden jedoch viele verschiedene Aufgaben übernommen, die mal mehr, mal weniger Geld einbrachten.

Entscheidende Fortschritte in der Blutstein-Verarbeitung eröffneten im Jahr 227 NE eine neue Geschäftsmöglichkeit. Die neue Technik erlaubte das Fangen und Speichern von Blitzen in speziellen Fässern. Kurzerhand wurden die notwendigen Umbauten am Schiff vorgenommen und die erste Fangfahrt begann. Es folgte die 7-jährige Erfolgsfahrt der "Dead Lion". Die Blitze waren als starke und saubere Stromquelle gefragt. Die Blitzfässer konnte man zwar auch mit herkömmlicher Stromerzeugung laden, doch dauerte dies viel länger als das Fangen von Blitzen. Außerdem war die Kapazität der Blitz-geladenen Fässer deutlich höher.

Die neuartige Technologie war jedoch nicht vollständig ausgereift. Im Jahr 234 NE schlug über dem Hafen von Landrons beim Entladen eines der Blitzfässer an Bord leck. Ein Lichtbogen setzte die Takelage in Brand und beschädigte weitere Fässer an Deck. Da man das Feuer wegen der entweichenden Blitze nicht löschen konnte, blockierte man das Ruder, und legte Volldampf an. Die Crew rettete sich auf den Aschenturm. Es folgte ein spektakuläres Schauspiel. Die aufbrechenden Fässer entließen Ihre gefangenen Blitze, insgesamt fast 200. Das gesamte Schiff wurde aufgeladen, an allen Masten und sogar auch Turmspitzen um den Unglücksort herum, waren Elmsfeuer zu sehen. Das Schiff fuhr noch einige hundert Meter über den Fluss und explodierte in einem Feuerball, der in der ganzen Stadt zu sehen und zu hören war. Wie durch ein Wunder kam bei dem Vorfall niemand ums Leben. Der Captain zog sich einige Verbrennungen zu, als er als Letzter von Bord ging.

Auch wenn daraufhin der Absatz an Blitzen einbrach, die Besatzung hatte in den Erfolgsjahren soviel Geld angehäuft, dass sie den Rest Ihres Lebens bequem verbringen konnten. Ronnie Davis hatte jedoch andere Pläne als Ruhestand.

Er kaufte ein kleines Luftschiff und nahm Umbauten für eine lange Reise vor. In diesen Zeiten rankten sich einige Gerüchte um seine Pläne, doch er teilte sie mit niemandem außer seinem langjährigen Freund und Weggefährten Allfread Beanborough. Am 17.März 239 NE startete er von Landrons aus, ohne Beanborough aber in Begleitung einer pechschwarzen Schiffskatze Namens "Mrs. Moony". Er setzte nachweislich einen Kurs nach Osten, denn zuletzt wurde er in einem kleinen Ort, weit im Osten Nebelheyms gesehen, wo er Proviant und Wasser aufnahm. Auch hier sagte er niemandem, wohin ihn seine Reise führen sollte. Seit dem ist er verschollen.

Jahre später behauptete ein junger Seemann aus Landons, Captain Beanborough hätte ihm in einer Schenke bei allerhand Rum folgendes gesagt: "Ich will dir sagen wo er [Davis] ist... Er trinkt und schmaust im Land der Fremden! Und ich hätte mitfahren sollen." Diese Behauptung konnte aber nie bewiesen werden. Ob Davis wirklich aufbrach, um das Land der Fremden zu suchen konnte ebenfalls nie geklärt werden.

Advertisement