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We're Getting Mutants in the MCU - The Loop

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Als "The Gambler" sind in Nebelheym zwei Personen bekannt; ein Musiker, Mitglied der Band Tales of Nebelheym, und ein Philanthrop, Unterehmer und Politiker zur Zeit den Unfriedens.

Tales of Nebelheym

Der Gambler unserer Zeit überlebte als einer von acht die Havarie der Maelstorm im Jahr 569 NE. Er schloss sich daraufhin der Band Tales of Nebelheym an. Über seine Person oder seine Vergangeheit ist darüber hinaus nichts bekannt. Nach einigen erfolgreichen Jahren mit der Band widmete er sich für eine Zeit "anderen Projekten" deren Natur nie bekannt gegeben wurde. Kürzlich kehrte er jedoch wieder in seinen alten Disziplinen Percussion, Gitarre und Backgroundgesang, in die Band zurück.

Der prominente Menschenfreund

Der Unfriede gilt als sehr vielschichtiges Kapitel der Geschichte Nebelheyms. Auf der einen Seite geprägt von dunklen Machenschaften, Verbrechen und Korruption; auf der anderen erfüllt von Fortschritt, Entdeckung und Nächstenliebe. Der Inbegriff dieser Zeit ist wohl der Mann der weithin nur als "The Gambler" bekannt ist.

Seinen Namen erhielt er in den Unergrundspielhöllen von ganz Nebelheym. Dort legte er ein beeindruckendes Talent, Menschen einzuschätzen an den Tag. Dies füllte nicht nur seine Taschen, sondern öffnete ihm auch Türen zu gewissen Hinterzimmern, in denen die Geschicke Nebelheyms bestimmt wurden. Schnell wurde ihm klar, was er über sich preisgeben und was er eher geheimhalten sollte.

Seine erste, in der Öffentlichkeit bekannte, Tätigkeit, war 67 NE die Eröffnung und der Betrieb des "Brothel of the Blazing Cunt" vor den Toren Landrons'. Zunächst von Moralaposteln scharf kritisiert stellte sich heraus, dass er damit den Nerv der Zeit getroffen hatte. Das Geschäft florierte. Wie niemandem zuvor gelang es dem Gambler das Schmuddelimage des Etablissements abzulegen und dem Unternehmen ein respektables Antlitz, sowie ein Flair von Abenteuerlust zu verschaffen. Dies erreichte er durch sein Wissen, welche Hände er schütteln, in welche er Geld legen und welche er abhacken musste.

Auf den Parties der oberen Zehntausend war er im folgenden ein sehr gern gesehener Gast. Er pflegte den Umgang zu Bürgermeistern, Ratsmitgliedern, Firmenchefs, Professoren und Journalisten. Bei ihnen war er für sein hervorstechendes Auftreten und seinen verschrobenen, fast koboldartigen Humor bekannt und beliebt. Im Blick der Öffentlichkeit zementierte er seine Position als ehrbares und wohlgeachtetes Mitglied der Nebelheymer Gesellschaft.

Das Brothel und sein Besitzer waren 71 NE in einen Skandal verwickelt. Einem Reporter einer kleineren Zeitung war es scheinbar gelungen, Verbindungen zwischen der berüchtigten Diebesbande "Thieves with a Thousand Hands" und der Leitung des Etablissements herzustellen. Die vorgelegten Beweise konnten jedoch nach kurzer Zeit entkräftet werden. Teilweise griffen hochrangige Vertreter der Regierung in das Verfahren ein. Es treffen zwar nach wie vor Berichte über bekannte oder mutmaßliche Mitglieder der Bande ein, die sich im Umfeld des Brothels bewegten, dies schadete der allgemeinen Beliebtheit dessen aber nicht.

Im Zusammenhang mit diesem Skandal erkannte der Gambler die Macht der Publicity. Nach der Auflösung der "Thieves-Affäre" sprang der Umsatz im Brothel stark nach oben. Anschließend nutzte er siene Beziehungen zur High Society etwas anders. Seine Besuche auf Veranstaltungen und Galas wurden häufiger und auffälliger. Regelmäßig waren die Zeitungen gefüllt mit reißerischen Artikeln über die Eskapaden, die er sich mit der Damenwelt leistete. Jeder von ihnen lockte einen neuen Strom Neuigieriger und Abenteuerwilliger ins Brothel.

Teil der Erfolgsgeschichte waren die philanthropischen Projekte, die er unterhielt. Er stiftete Armenhäuser und Pflegeeinrichtungen, gab Benefizveranstaltungen und bemühte sich um Tierschutz und Rechte von Minderheiten. Dies verschaffte ihm nur noch mehr Ansehen.

Zu einem Zeitpunkt um 77 NE sah er sich von vielen Seiten mehr und mehr gedrängt, in die Politik Nebelheyms einzusteigen. Und tatsächlich schien es wie der natürliche nächste Schritt. Er ließ sich für einen Sitz im Rat der Stadt aufstellen und errang ihn in einem wahren Erdrutschsieg. Selbstverständlich steigerte dies den Umsatz des Brothels. Danach verbreiterte er seine Beteiligungen an den Unternehmen der Stadt. Es gab danach kaum eine Branche, aus der er nicht Profit schlug.

Der Gambler wurde als nächster Bürgermeister gehandelt. Offiziell wurde weder bestätigt, noch dementiert ob er Pläne in dieser Richtung hatte. Es kam jedoch nicht dazu. Auf einer Benefizgala zugunsten der Feuerwehr im Bezirk 12, brach eine Gruppe vermummter Personen durch den Ring der Sicherheitsbeamten. Sie entführten den Gambler unter vorgehaltener Waffe und brachten ihn auf das Dach des Hotels, in dem die Veranstaltung stattfand. Dort flohen sie in einem gestohlenen Flugschiff. Es gelang den Entführern, den verfolgenden Polizisten und Sicherheitsleuten zu entkommen, indem sie in einen einsetzenden Sturm flogen. In den folgenden Tagen und Wochen wurden ausgiebige Suchaktionen gestartet. Das Schiff oder dessen Überreste konnten nicht gefunden werden. Es traf auch nie eine Lösegeldforderung ein. Der Gambler blieb verschwunden.

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